Zweite Hochzeit bei den Effenbergs?

3 12 2009

Stefan Effenberg und seine Frau Claudia wollen zum zweiten Mal heiraten. Zum 2. Mal? Ich dachte die wären noch verheiratet!?

Sind sie ja auch – gemeint ist eine nachgeholte kirchliche Hochzeit. Standesamtliche Trauung feierten Effe und Claudia bereits Ende des Jahres 2004 in Florida. In ihrer Ehe gab es immer wieder Turbulenzen, Höhen und Tiefen. Die Meldung einer „zweiten Hochzeit“ kommt insofern etwas überraschend, da sich das Promi-Paar wegen einer Affäre Stefans mit einer Nachbarin in Florida trennte. Trotz Gerüchten gab es aber keine Scheidung, ganz im Gegenteil: Stefan Effenberg will angeblich seiner Claudia sogar einer Herzenswunsch erfüllen, eine Hochzeit in weiß. Wann und wo ist allerdings noch ein Geheimnis.
Übrigens: Claudia ist die zweite Frau Effenberg. Sie war die Ehefrau seines ehemaligen Mannschaftskameraden Thomas Strunz. Seine erste Frau Martina, die Effe 1990 heiratete, war zu seiner aktiven Zeit als Fußballspieler auch seine Managerin.





Hochzeit mit freiem Theologen oder Pfarrer

18 06 2009

Man braucht sie nicht unbedingt, die kirchliche Hochzeit, es gibt auch viele Brautpaare, die darauf verzichten und mit der standesamtliche Trauung in einem entsprechenden Rahmen heiraten, aber… Ja, aber: Spricht man von Hochzeit und heiraten, meint man in der Regel nicht die standesamtliche Zeremonie, sondern den Einzug des Brautpaares zusammen mit der Hochzeitsgesellschaft und Pfarrer in die Kirche, die Worte „Ja, ich will“, natürlich verbunden mit ein paar Tränen, mit anschließendem feierlichen Auszug aus der Kirche und dann die große Hochzeitsfeier in einem Restaurant.

Wer sich für eine solche Art von kirchlicher Hochzeit entscheidet, muss allerdings auch mit gewissen Zwängen im Ablauf solch einer Zeremonie klar kommen. Wenn ein Brautpaar gewisse Vorstellungen hat, die sich nicht in die kirchliche Feier integrieren lassen, so kann es sich stattdessen von einem freien Theologen trauen lassen. Ein freier Theologe ist oftmals ein ausgebildeter Pfarrer, der die Amtskirche – warum auch immer – verlassen hat und ihre Trauung frei nach Wünschen des Brautpaares gestalten kann. Er kann Sie ganz romantisch unter freiem Himmel, vielleicht im eigenem Garten, trauen oder an einem Ort, der für Sie wichtig ist, ob unüblich oder nicht. Im Prinzip bestimmt das Brautpaar Ort, Zeit und Ablauf der Hochzeit bzw. Trauungszeremonie ganz nach den eigenen Bedürfnis. Ein „Das geht nicht“ wird es nur selten geben.





Trauungszeremonie ja, aber

12 11 2008
Trauungszeremonie ja, aber nicht in der Kirche

Oftmals ist es die Braut, für die eine Hochzeit, vor allen Dingen, wenn es die erste ist, ohne Brautkleid und einer feierlichen Zeremonie keine richtige Hochzeit ist. Die Ursachen, warum das Brautpaar nicht vor den Altar treten darf oder will, können vielfältig sein: Möglicherweise sind beide aus welchen Gründen auch immer aus der Kirche ausgetreten oder aber sie können sich mit der Kirche nicht identifizieren. Ist ein Partner katholisch und war bereits verheiratet, kann eine zweite kirchliche Hochzeit problematisch werden. In unserer modernen Zeit kann natürlich auch eine Heirat zweier gleichgeschlechtlicher Partner der Grund sein, nicht den kirchlichen Segen zu bekommen.

Aber wie auch immer, auf eine feierliche und romantische Hochzeitszeremonie mit allem Drum und Dran muss deshalb nicht verzichtet werden. Ganz im Gegenteil: Sind bei einer kirchlichen Trauung doch gewisse Regeln einzuhalten, kann eine Trauung, die von einem freien Theologen durchgeführt wird, vollkommen nach den Wünschen und Vorstellungen des Brautpaares gestaltet werden. Allerdings kann so eine freie Trauung natürlich auch wie eine „normale“ kirchliche Hochzeit geplant und durchgeführt werden. Dies wird vor allen Dingen der Fall sein, wenn der Verzicht auf den kirchlichen Segen nicht ganz freiwillig war.

Wenn der Theologe mitmacht, sind auch außergewöhnliche Orte wie unter Wasser, im Heißluftballon oder Flugzeug genauso möglich wie im eigenen Garten oder sonst an einem Ort, der für das Paar eine besondere Bedeutung hat. Jede Trauung ist somit vollkommen individuell und einzigartig. Nicht selten sind solche freien Prediger oder Theologen ausgebildete Pfarrer, die ihrer Beruf in der bekannten Form nicht mehr ausüben möchten, aber trotzdem mit ihrem Glauben, ihrer Religion fest verwurzelt sind.

Nicht vergessen: Die Planung der Hochzeitsreise





Ohne standesamtliche Trauung geht es nicht

2 06 2008

standesamtliche TrauungZumindest ist es in Deutschland so: Möchte ein Paar heiraten, führt kein Weg am Standesamt vorbei. Damit eine standesamtliche Hochzeit vollzogen werden kann, begeben sich beide zum Standesamt und geben dort seit dem 01. Juli 1998 eine “Anmeldung zur Eheschließung” ab. Früher sagte man dazu „das Aufgebot bestellen“. Dies ist jedoch frühestens sechs Monate vor dem geplanten Hochzeitstermin möglich. Zur Legimitation sind Personalausweis und Geburtsurkunden (Abstammungsurkunde) mitzubringen. Ist einer der Partner kein deutscher Staatsbürger oder  geschieden oder sind bereits Kinder vorhanden, gelten erweiterte Bestimmungen. Genaue Informationen dazu holt man am besten schon vorher beim Standesamt ein.

Möchten die beiden nicht beim Standesbeamten der Heimatgemeinde heiraten, so ist das auch kein Problem. Die „Anmeldung zur Eheschließung“ muss allerdings beim Standesamt der Heimatgemeinde gestellt werden. Dann gibt man sein Wunschstandesamt an und die notwendigen Unterlagen werden dorthin weitergeleitet.

Eine weitere Bestimmung ist seit dem  01. Juli 1998 in Kraft: Das Brautpaar kein frei wählen, ob einen, zwei oder auch keinen Trauzeugen benennen möchte.

Möchten beide Partner ihren eigenen Nachnamen behalten, so muss bei der standesamtlichen Trauung noch kein gemeinsamer Familiename angegeben werden. Dies ist erst bei der Geburt des ersten Kindes notwendig. Sie dazu auch Rechtliches und Vertragliches zur Hochzeit.

Mit dem Ja-Sagen beider Partner gilt man vor dem Gesetzt als verheiratet. Im Amtsdeutsch heißt es, dass sie ab sofort “kraft Gesetzes rechtmäßig verbundene Eheleute sind”.

Bemerkung am Rande: In Norwegen ist keine standesamtliche Hochzeit notwendig, da es dort eine Staatskirche gibt. Es genügt, wenn man die kirchliche Hochzeit feiert, denn der Pfarrer ist dort gleichsam auch Standesbeamter.

Siehe auch Hochzeitsvorbereitung – Fragen über Fragen








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