Ehe-Aus nach 14 Jahren

26 01 2011

Obwohl es in einem geflügeltem Wort heißt, dass das siebte Ehejahr das „verflixte“ sei, entspricht das nicht (mehr) der Wahrheit. Laut einer Statistik hielten im Jahre 2009 in Deutschland im Durchschnitt die Ehen etwas mehr als 14 Jahre, bevor sich ein Ehepaar zur Scheidung entschließt. Laut dieser Statistik ging damit die Zahl der Scheidungen etwas zurück – also eine positive Entwicklung.
Dass das Scheitern eine Ehe nicht nur den Normalbürger betrifft, sondern auch die Stars und Sternchen, können wir fast täglich in der Regenbogenpresse lesen. Aber ganz egal aus welcher Bevölkerungsschicht die Familie stammt, am meisten leiden die Kinder unter der Trennung der Eltern. Allerdings spielt hier auch das Alter der Kinder eine Rolle. Während in den ersten Jahren die Kleinkinder oftmals gar nichts mitbekommen, dass eine Veränderung in der Familie stattfindet, wird es mit zunehmenden Alter für die Kinder immer schwieriger zu verstehen, dass sich die Eltern trennen und das Leben in der bisheriger Form nicht mehr weitergeht.
Wie groß die Probleme für die Verarbeitung dieses gravierenden Einschnittes in das Leben der Heranwachsenden letztendlich sind, hängt stark vom Verhalten der Eltern ab. Die Elternteile sollten möglich respektvoll miteinander umgehen und keinen Kleinkrieg auf Kosten der Kinder austragen. Wichtig ist es vor allen Dingen, den Kinder die Angst zu nehmen, sie seinen Schuld an der Trennung.





Weniger Hochzeiten, aber mehr Scheidungen

15 09 2010

Oh oh, das klingt aber gar nicht gut: Laut EUROSTAT, der europäischen Statistikbehörde in Luxemburg, ist die Tendenz zu Eheschließungen in Europa sinkend. In 2008 kamen laut Meldungen der Standesämter nur noch 4,9 Ehen zustande, was der niedrigsten Zahl seit Erhebung dieser Statistik entspricht. Noch etwas schlechter sieht es bei uns in Deutschland aus: Hier gab es nur 4,6 Brautpaare, die Hochzeit feierten.
Steigend ist dagegen die Zahl der Scheidungen. Auf tausend Europäer zeigt die Statistik zwei Scheidungen an. Auch hier liegt die Zahl bei deutschen Ehepaaren etwas schlechter, nämlich bei 2,3.
Die Folge dieser Entwicklung: Die Zahl der unehelichen Kinder ist steigend. Für Deutschland wurde dabei berechnet, dass etwas 30 % der Mütter, die ein Kind zur Welt bringen, nicht verheiratet sind. Man kann nur hoffen, dass sich diese Tendenz wieder dreht, denn Veränderung – vermutlich negative – in Familie und Gesellschaft wären vermutlich die Folge. Meiner Meinung nach ist es für die Entwicklung von Kindern besser, in einer „richtigen“ Familie mit Vater und Mutter aufzuwachsen.








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