Zweite Liebe im Alter

31 07 2011

„Im Alter“ – ob diese Ausdrucksweise hier so passend ist? Urteilen Sie selbst: Stellen Sie sich vor, eine 55 jährige Frau mit zwei erwachsenen Töchtern und Oma von drei reizenden Enkelkindern lernt einige Jahre nach dem Tod ihres Ehemannes einen Mann kennen. Man versteht sich gut. Im Laufe der Wochen fühlt sich unsere „Oma“ mehr und mehr hingezogen zu diesem Mann, verliebt sich in ihn. Auch er erwidert ihre Gefühle und möchte schließlich mit ihr zusammen leben.
Irgendwann bekommen die Töchter mit, dass ihre Mutter scheinbar einen Freund hat. Sie sprechen ihre Mutter darauf an und machen einen Riesenärger, und das aus zwei Gründen: Zum einen können Sie nicht ganz verstehen, dass die eigene Mutter scheinbar Papa schon vergessen hat, zum anderen sind sie entsetzt darüber, dass der Freund der Mutter 15 Jahre jünger ist. Als irgendwann einmal das Wort „Hochzeit“ fällt, rasten die beiden Töchter fast aus und drohen der Mutter, den Kontakt mit ihr vollkommen zu kappen, falls sie den „Jüngling“ wirklich heiratet.
Da die Frau weder ihre Töchter noch die Enkelkinder verlieren will, entschließt sie sich aufgrund des massiven Druckes der Familie, weder zu heiraten noch in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen. Die Familie akzeptiert zwar, dass sie einen Freund hat, mit dem die Mutter die Freizeit verbringen kann, mehr aber nicht.
Es stellt sich natürlich die Frage, was ist richtig, was ist falsch. Irgendwie kann man beide Seiten verstehen – vertrackte Situation! Was kann man denn hier nur für einen Rat geben?





Prinzessin-Hochzeit findet nicht statt

2 05 2010

Nun ist es also amtlich: Prinzessin Madeleine, jüngere Tochter von Königin Silvia von Schweden, und ihr Verlobter, Jonas Bergström, haben die Verlobung aufgelöst.
Erst im vergangenen Jahr machten die beiden ihre Liebe offiziell, als sie im August ihre Verlobung bekannt gaben. Doch das Glück war nur von kurzer Dauer. So kamen immer wieder Gerüchte auf, dass es Bergström vorzog, nicht gemeinsame, sondern eigene Wege zu gehen. Als dann Prinzessin Madeleine aus der gemeinsamen Wohnung in Stockholm auszog, war das wahrscheinlich der Anfang vom Ende. Von Trennung wollte aber noch niemand sprechen.
Wie es um die Beziehung wirklich stand, sollte der 19. Juni zeigen: An diesem Tag wird Prinzessin Victoria, Madeleines ältere Schwester, den ehemaligen Fitnesstrainer Daniel Westling heiraten. Sollte zu dieser Hochzeit Madeleine und Jonas als Paar erscheinen, war alles nur eine „Irrtum“, und die Beziehungsprobleme sind gelöst. Doch bis dahin muss man nun nicht mehr warten: Die Trennung ist offiziell, und die Schweden müssen sich erst einmal gedulden, bis eine weitere Hochzeit im Königshaus stattfindet.





Hauptsache verliebt?

14 03 2010

Hauptsache, man ist so richtig verliebt ineinander, das andere kommt schon irgendwie. Das glauben viele Frischverliebte. Die Realität sieht etwas anders aus. Meist wollen die Paare zu schnell zu viel: Kaum hat man sich kennengelernt, trifft man sich täglich und verbringt jede freie Minute zusammen. Nach wenigen Wochen wird ein gemeinsamer Urlaub gebucht. In den Ferien beschließt man dann auch noch, nach der Rückkehr zusammen zu ziehen.

So läuft es nicht selten ab. Die junge Beziehung hat gar keine Zeit zu reifen und einander wirklich nach und nach kennen zu lernen. In der ersten Zeit ist man meist „blind vor Liebe“ bzw. jeder versucht, sich bestmöglich zu geben. Die eine oder andere Schwäche versucht man zu verbergen oder aber der Partner will sie vielleicht gar nicht wahrnehmen. Beides kristallisiert sich erst im Laufe der Zeit heraus: Im täglichen Leben kann man weder eigene Fehler, die natürlich jeder hat, kaschieren noch wird man sie übersehen wollen, wenn sie nicht zur eigenen Gesinnung passen.

Verliebt sein ist eine Sache, ob daraus Liebe werden kann, steht auf einem anderen Blatt. Nicht selten wird nach kurzer Zeit dann aus einer tollen Frau die berühmte „Zicke“ oder aber der Traumboy entpuppt sich als Taugenichts. In einer Beziehung lernt man den anderen nicht von heute auf morgen kennen, sondern das braucht etwas Zeit, und die sollte man sich geben bzw. nehmen.





Voraussetzungen für eine gute Ehe

1 03 2010

Wenn da jemand glaubte, das sei die Liebe der Partner zueinander, der irrt sich gewaltig. Die Wahrscheinlichkeit einer guten Ehe ergibt sich aus dem Alter und dem Bildungsstand der Partner. Das jedenfalls wollen Forscher in der Schweiz herausgefunden haben, als sie fünf Jahre lang mehr als tausend schweizer Paare – verheirate, aber auch solche, die nur zusammenlebten – beobachtet haben. Ihrer Meinung nach sind beste Voraussetzungen für ein dauerhafte und gute Ehe dann gegeben, wenn der Mann mindestens 5 Jahre älter als seine Partnerin ist. Auch sollte SIE gebildeter als ER sein. Optimal wäre es, wenn beide noch keine Scheidung hinter sich hätten.
Die Forscher gehen sogar noch einen Schritt weiter: Würden sich zukünftige Ehepaare bevor sie heiraten nach ihren Erkenntnissen „zusammentun“ – oder vielleicht sogar die Partnerwahl den Wissenschaftlern überlassen? – würde es bedeutend weniger Scheidungen geben.

Also ich weiß ja nicht, ob man seinen Partner aufgrund einer wissenschaftlichen Formel auswählen soll oder kann, ohne Emotionen, ohne Sympathie oder Antipathie, ohne Äußerlichkeiten, ohne, dass man sich „beschnuppert“, ohne Rücksicht darauf, ob man auf der gleichen Welle schwimmt!? Diese wissenschaftliche Empfehlung oder Erkenntnisse halte ich für sehr gewagt.








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