Der Hochzeitstisch – real und virtuell

29 12 2010

Heiraten wegen der zu erwartenden Hochzeitsgeschenke wird sicherlich kein Brautpaar. Dies soll aber nicht heißen, dass man zur Hochzeit keine Geschenke haben will, ganz im Gegenteil: Geschenke gerne, am liebsten aber Dinge, die man wirklich braucht oder sich einfach wünscht. Genau hier liegt das Problem: Meist wissen die eingeladen Gäste nicht, was das Brautpaar haben will und sind deshalb dankbar für etwas Unterstützung bei der Wahl des Geschenks.
Hier hat sich das „Instrumentarien“ Hochzeitstisch seit Jahren bewährt. Er wurde damals in Leben gerufen, damit nicht drei Kaffeemaschinen und gleich mehrere Besteckkästen unter den Hochzeitsgeschenken auftauchen. Auch Brautpaare mit extravaganten Geschmack, die salopp gesagt mit 08/15 Dingen nichts am Hut haben, sind für diese Einrichtung dankbar. Der Hochzeitstisch funktioniert so einfach wie genial: Sie als Brautpaar stellen zusammen mit einer Mitarbeiterin ein Haushaltsgeschäftes eine Liste mit Geschenken zusammen, die Sie gerne hätten. Hier können dann zum Beispiel die Handtücher oder Badetücher, die exakt ins neue Bad passen, dabei sein. Auch ein neuer Elektrorasierer, ein Föhn oder eine Küchenmaschine sind beliebte Artikel. All diese Dinge auf Ihrer Geschenkeliste werden dann vom Fachgeschäft auf einem Tisch zusammengetragen und meist ein Hinweisschild abgebracht, welches Brautpaar sich diese Geschenke wünscht. Ihr persönlicher, realer Hochzeitstisch steht bereit. Sie müssen lediglich die Gäste noch informieren, bei welchem Geschäftshaus sie ihn eingerichtet haben. Hier hat sich ein Hinweis auf der Einladungskarte bewährt.
Die Geschenkeauswahl vom Hochzeitstisch ist allerdings in der Regel nur für Gäste, die in der näheren Umgebung wohnen, möglich. Aber in unserer modernen Zeit gibt es auch hier eine Lösung: Neben dem realen direkt im Geschäft gibt es auch den virtuellen Hochzeitstisch. Das bedeutet, dass die Gäste die von Ihnen ausgewählten Geschenke übers Internet einsehen können.





Hochzeitsgeschenk – was schenke ich nur zur Hochzeit?

17 01 2010

So groß die Freude auch ist, wenn sich eine Einladung zur Hochzeit in der Post befindet, eine bange Frage, auf die man meist keine spontane Antwort parat hat, stellt sich schnell ein: Was kann man dem Brautpaar zur Hochzeit schenken?
Um die Hochzeitsgäste bei diesem Problem zu helfen, lassen Brautpaare oftmals sogenannte Geschenketische aufstellen, sodass sich die eingeladenen Gäste bei der Suche etwas leichter tun. Doch was schenkt man, wenn es so einen Tisch nicht gibt?
Nun ja, hier ist es sicherlich etwas schwieriger, ein passendes Hochzeitsgeschenk zu finden, doch wenn man etwas nachdenkt, kommt man schnell auf die eine oder andere Idee:

  • Für gestresste Brautpaare können ei paar Tage Erholung sicher nicht schaden. Wie wäre es also mit einem Gutschein für ein paar Wellnesstage im Bayerischen Wald, vielleicht auch ein Wellnesswochende? Entspannen und verwöhnen lassen – was gibt es schöneres?
  • Wenn es etwas aufregender sein soll, kann man ein Rundflug mit einem Heißluftballon schenken. Auch ein Rundflug mit einem Segelflugzeug kann wunderbar sein, doch beide Vorschläge sind natürlich etwas wetterabhängig.

Will einem gar kein passendes Hochzeitsgeschenk einfallen, kann man immer noch „ein paar Scheinchen ins Kuvert“ stecken. Das mag dem einen oder anderen etwas einfallslos erscheinen, doch manche Brautpaare sind dafür am dankbarsten, vor allen Dingen dann, wenn sie bereits zusammenleben und das Einrichten der Wohnung bereits abgeschlossen ist.
Soll das Geschenk zur Hochzeit als Andenken z.B. an den Patenonkel oder die Großeltern gedacht sein, so wird es natürlich schwieriger. Da hilft eigentlich nur Nachdenken oder mit dem Brautpaar sprechen.








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