Herz in den Himmel gemalt

2 09 2009

Herz am Himmel: Schnitzten früher die verliebten Jungs die Herzen in Baumrinde oder an andere geeignete Stellen, so reicht das heute scheinbar nicht mehr aus. Heutzutage darf oder muss es etwas mehr sein – sprich ein Event muss her. Das dachte sich auch ein offenbar sehr verliebter Pilot, der seinem Herzblatt eindeutige Zeichen in den Himmel schrieb.
Als der anfangs unbekannte Kunstflieger gefunden war, verriet er sein Geheimnis, wie er das Herz in den Himmel „gemalt“ hatte. Dazu wird Babyöl in den erhitzten Auspuff des Flugzeugs gespritzt. Dabei verdampft es und als geschickter Pilot bringt man dann mit viel Übung so ein Liebesherz in den Himmel.
Geflogen hat der Kunstflieger dieses Herz für seine Braut in den abendlichen Himmel in der Nähe von Nürnberg. Da sage noch einer, die Franken seien eher unromantische und verschlossene Menschen. Hier hat sich jemand auf jeden Fall etwas Besonderes einfallen lassen, um seiner Braut zu imponieren. An Romantik fehlt es ihm sicher nicht.





Hochzeitsmessen

1 03 2009

Gegen Ende des Jahres 2008 hat man die ersten Inserate oder Plakate gesehen, mit denen die beginnende Saison der Hochzeitsmessen angekündigt wurde. Seit Anfang des Jahres 2009 sind diese Events wieder voll im Gange, es vergeht fast kein Wochenende mehr, an dem nicht irgendwo eine dieser Messen abgehalten wird.
Es ist bestimmt so, dass dies für Brautpaare eine wichtige Ergänzung zum Internet bzw. Brautzeitschriften bei der Vorbereitung der Hochzeit ist. Hier sieht man verschiedene Produkte, die heute zu einer Hochzeit gehören, vor Ort in Original, kann sie anfassen oder wie Brautkleid und Hochzeitsanzug für den Bräutigam sogar probieren. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten, soll heißen, dass Hochzeitsmessen nicht nur optimal sind.
Der größte Nachteil ist sicherlich die Masse dieser Veranstaltungen. Gab es früher nur spezielle Veranstalter, die solch einen Event in Messezentren oder passenden Hallen abhielten, so haben sich heute viele Hotels dazu entschlossen, eine hauseigene Hochzeitsmesse abzuhalten. Da dies jetzt Konkurrenz für die etablierten Messeveranstalter bedeutete, planten sie wiederum die eine oder andere Messe mehr ein. Hatten die Brautpaare früher zwei oder drei Messen zum Thema Hochzeit in ihrer näheren Umgebung, denn nur diese sind interessant, zur Auswahl, so mussten sie sich jetzt auf einmal zwischen sechs oder acht Veranstaltungen entscheiden. Stellen dann die Brautpaare nach dem Besuch der ersten Messen auch noch fest, dass im Prinzip immer die gleichen Aussteller vertreten waren, sind sie nicht nur unzufrieden, sondern enttäuscht. Dieses Überangebot an Hochzeitsmessen ist also alles andere als optimal für Brautleute, aber auch die Veranstalter sind unzufrieden, weil nicht mehr genügend Besucher kommen.

Empfehlenswerter Blogbeitrag: Einladungskarten ganz aktuell mit Ornamenten





Neues aus der Hochzeits-Szene

23 12 2008

Die Zeiten ändern sich – dies trifft nicht auf das tägliche Leben zu, sondern auch auf das Thema dieses Blogs, nämlich die Hochzeit und alles, was zu diesem Event gehört. Heiratete früher die Braut in einem weißen Brautkleid, so kann sie das heute auch in einem roten tun, feierte früher das Brautpaar die kirchliche Hochzeit immer in der Kirche, so suchen sich heute manche Brautpaare besondere Orte wie einen Heißluftballon, einen Leuchtturm oder gar das Wasser für eine Unterwasserhochzeit aus ( Siehe auch Beitrag “Wo heiraten wir”). Immer wieder gibt es neue Ideen. Ob daraus ein Trend wird, zeigt sich relativ schnell.

In Amerika zum Beispiel haben die Brautpaare die Bio-Welle auch bei der Feier der Hochzeit entdeckt. Das fängt schon beim Brautstrauß an: Es werden nur Blumen verwendet, bei denen die Erzeuger bzw. Pflücker faire Preise erhalten. Die einfache Pferdekutsche – natürlich schön geschmückt – ersetzt den 8 Zylinder Spritfresser oder es wird Omas gebrauchter Ehering wieder auf Hochglanz poliert, um keine neuen Rohstoffe zu vergeuden. Selbst das wichtigste Kleidungsstück, den Brautkleid, bleibt nicht außen vor: Hier wird versucht, Mutters Brautkleid, wenn noch in gutem Zustand vorhanden, durch geschickte Änderungen passend zu machen. Die Hochzeitseinladungen werden natürlich auf recycelten Karton gedruckt.

Den weit verbreiteten Brauch, an der Hochzeit weiße Brieftauben auffliegen zu lassen, kennt eigentlich jeder. Auch hier wurden Alternativen gesucht und auch gefunden: Die weißen Tauben werden ersetzt durch weiße Lampions. Die Hochzeitsgesellschaft zündet das Brennmittel im Inneren der „Himmelslaternen“ an und lässt sie aufsteigen. Dies soll wie die Brieftauben auch dem Brautpaar Glück bringen. Richtig zur Geltung kommt das Aufsteigen der beleuchteten Lampions natürlich bei Dunkelheit.

Man darf gespannt sein, ob diese neuen Ideen gut bei den Brautpaaren ankommen oder ob es nur vorübergehende Modeerscheinungen sind.





Hochzeitsreise

20 08 2008

Die Hochzeitsfeier ist vorüber. Man hat es geschafft. Alles hat prima geklappt. Glücklich, zufrieden und natürlich müde gehen Braut und Bräutigam, meist erst am nächsten Morgen nach der Hochzeit, schlafen. Nach dem Aufstehen sprechen die Beiden über ihren tollen, ja schönsten Tag im Leben, allerdings mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Schön ist, dass bei der ganzen Hochzeitsfeier (fast) alles wie geplant abgelaufen ist, weniger schön ist, dass dieser Tag, auf den man seit Monaten hingearbeitet, geplant und organisiert hat, wie im Fluge vergangen ist. Doch bevor das „neue Leben“ als Ehepaar beginnt, steht für die Jungvermählten erst einmal eine ganz besonderer Event, die Hochzeitsreise, an.

Strand auf TeneriffaIm Trubel der Hochzeitsvorbereitungen war es gar nicht so einfach, noch Zeit für die Auswahl eines geeigneten Reiseziels zu finden. In der Vorstellung eines verliebten Paares, das heiraten will, ist die Hochzeitsreise nicht einfach Urlaub, sondern es soll eine Zeit voller Romantik, Zweisamkeit und natürlich auch Entspannung sein, die nach der aufreibenden Hochzeitsvorbereitung auch nötig ist. Ein geeignetes Ziel für die Flitterwochen zu finden, das der Vorstellung von Beiden, jetzt Mann und Frau, entspricht, kann oftmals ein recht hitziges Thema sein. Faulenzen oder aktiv sein, schwimmen oder wandern, sonnenbaden oder shoppen – dies alles muss unter Umständen unter einen Hut gebracht werden. Im Idealfall wählt man als Reiseziel einen Ort, eine Gegend oder Insel, wo alles möglich und entsprechend abwechslungsreich ist.

tief hängende Wolken im Anaga-Gebirge auf TeneriffaEin seit Jahren bewährtes Ziel für die Hochzeitsreise sind die Kanarischen Inseln. Klare Vorteile sind vor allen Dingen, dass die Kanaren zu Spanien, also zu Europa gehören und somit der Euro das Zahlungsmittel ist. Ein weiteres Plus ist, dass man bereits nach kapp fünf Stunden Flugzeit wieder landet und bei angenehm warmen Temperaturen aus dem Flugzeug steigt, und das ganzjährig. Auf Teneriffa, der größten Insel der Kanaren, herrschen im Jahr bis zu 360 Sonnentage. Man bucht quasi eine Art Sonnengarantie, die allerdings nicht einklagbar ist. Die Insel des immer währenden Frühlings, wie Teneriffa auch genannt wird, kann grob in zwei Teile oder Vegetationszonen geteilt werden: Zum einen der nördlich Teil, der durchaus mit tropisch, feucht und dadurch grün und pflanzenreich beschrieben werden kann, und der Süden, karg und kahl, aber sonnenreich und deshalb bei Urlaubern bestens bekannt. Auf dieser wunderbaren Vulkaninsel kann man wandern, aber auch im Meer schwimmen, Ausflüge ins Tenogebirge im Süd-Westen machen oder im Anaga-Gebirge den Wetterumschwung von trocken und warm in feuchte und kühlere Luft innerhalb weniger Kilometer erleben. Bucht man im deutschen Winter die Hochzeitsreise auf Teneriffa, so kann man mit etwas Glück den Gipfel des erloschenen Vulkans Teide, dem höchsten Berg ganz Spaniens, schneebedeckt sehen: Morgens eine Schneeballschlacht auf dem Pico del Teide, nachmittags im Liegestuhl erholen und etwas im Meer schwimmen.

Natürlich ist in den Touristikzentren auch nachts einiges an „Action“ geboten, was selbstverständlich auch dazu gehört. Langeweile kommt hier jedenfalls nicht auf, dafür sind die Möglichkeiten einfach zu vielfältig.





Einladungskarten ganz aktuell mit Ornamenten

30 07 2008

Die Designer von Einladungen haben in den neuen Kollektionen bekannte Dekors (wieder)entdeckt. Ornamente in abstrakten Formen, aber auch florale Muster aus der Natur sind ebenso zu finden wie ganz fantasievolle Varianten ohne besondere Bedeutung. Die Farbgebung richtet dabei ganz nach der Grundfarbe der Karten, wobei die Farben braun, beige, grau oder anthrazit – natürlich auch in Kombination – sehr in Mode sind. Mit diesen ornamentalen Verzierungen sind Einladungskarten zu Hochzeiten ebenso bedruckt wie Einladungen zu Geburtstagen, Silberhochzeiten oder zu sonstigen Jubiläen.

Einladungskarte mit OrnamentenNoch vor Kurzem bewiesen die Kartenhersteller Mut, als sie sogar bei Hochzeitseinladungen die in anderen Bereichen Modefarbe Schwarz einführten. Noch vor zwei oder drei Jahren wäre die „Trauerfarbe“ Schwarz speziell für Hochzeitskarten nicht möglich gewesen, heute sind diese Karten ganz modern und bei den Brautpaaren sehr beliebt. Da das Bedrucken von schwarzen Karten problematisch mit Bürodruckern ist, wird entweder ein Einlegeblatt zum Beispiel in Silber beigelegt oder die Einladungskarten müssen zum Offsetdruck in eine Druckerei gegeben werden. Optisch sehr gut macht sich ein auf die Farbe des Einlageblattes abgestimmtes Kuvert, das bei Einladungen inklusive sein sollte.





Wo heiraten wir

1 07 2008

Ja, wo heiratet man? Früher musste man sich diese Frage erst gar nicht stellen, denn speziell auf dem Land feierte das Brautpaar ganz selbstverständlich die Hochzeit in der Dorfwirtschaft. Mit einer „Location“ konnte damals keiner etwas anfangen. Aber heute können/müssen sich die Brautleute schon fragen, wo man am besten heiraten könnte.
Selbstverständlich feiern immer noch sehr viele Brautpaare die Hochzeit in einem netten Restaurant oder Gasthaus, warum auch nicht, aber der eine oder die andere möchten ihren schönsten Tag im Leben in einer besonderen Umgebung feiern. Bevor man sich für eine besondere Location entscheidet, sollte man auf jeden Fall schon wissen, wie viele Hochzeitsgäste eingeladen werden, denn nicht überall kann man mit einer großen Hochzeitsgesellschaft feiern.

Heiraten im HeißluftballonHeiraten auf einer Burg ist auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis. Macht man sich früh genug auf die Suche, findet man vielleicht sogar zum Wunschtermin eine Burg, bei der ein historisches Standesamt dabei ist, sodass sich das Brautpaar dort auch gleich standesamtlich trauen lassen kann. Da innerhalb dieser alten Mauerwerke meist verschieden große Räume oder natürlich ein Rittersaal zur Verfügung stehen, stellt meist die Größe der Hochzeitsgesellschaft kein Problem dar. Ist die Burg ausgebaut und hat Fremdenzimmer, kann der eine oder andere von weiter weg angereiste Hochzeitsgast gleich hier übernachten. Hat die Anlage passende Grünfläche, kann man die Hochzeitsfeier vielleicht sogar ins Freie verlegen.

Unter Volldampf in einen historischen Zug „Ja“ sagen ist für einen „Eisenbahner“ natürlich das Größte. So eine Fahrt mit einer alten Dampflok und Salonwagen kann als Sonderfahrt gebucht werden. Wenn der Standesbeamte mitspielt, kann vielleicht sogar die Trauung selbst in einem der Waggons stattfinden. In der Regel bietet sich diese Art zu heiraten nur für kleinere Hochzeiten an, da meist nut eine begrenzte Anzahl der Hochzeitsgäste Platz in dem Zug findet.

Andere besondere Heiratsmöglichkeiten sind zum Beispiel die Hochzeit auf einem Floß oder einem Schiff. Auch unter Wasser, mit Taucherbrille und Sauerstoffflasche, ist möglich. Will das Brautpaar lieber hoch hinaus, ist vielleicht ein Heißluftballon das richtige. Auch eine Hochzeit am Strand kann ein wunderbares Erlebnis sein.





Die Braut, Königin der Hochzeit

6 06 2008

Ja, liebe Männer oder besser liebe zukünftige Ehemänner, so ist das nun mal.  Das muss man akzeptieren. Ein Trost ist, dass die Braut, die der Mittelpunkt und die Königin der Hochzeit ist, schließlich die eigene Frau ist. Darauf ist Mann dann mächtig stolz und zufrieden mit sich und der Welt.

Braut mit Brautkleid; Foto aboutpixel.de / n-loader Sven SchneiderZu einer Hochzeit gehören bekanntlich zwar zwei Personen, Braut und Bräutigam, aber meist wird nicht die Frage gestellt „Na, wie war der Bräutigam?“, sondern eigentlich immer „War sie eine schöne Braut? Wie war das Brautkleid?“. Auf das Erscheinungsbild, auf das Outfit der Braut wird an diesem Tage ganz besonders geachtet. Sie zieht wie ein Magnet alle Blicke auf sich. Heute, am Hochzeitstag, soll und muss alles perfekt passen und übereinstimmen.
Den größten Eindruck wird sie zweifelsohne mit Ihrem Brautkleid erreichen. Vorausgesetzt, es passt, aber nicht nur von der Konfektionsgröße, sondern zu ihrem Typ. Hier kann die Beratung einer guten Fachverkäuferin in einem Brautmodengeschäft sehr hilfreich sein. Sie hat die notwendige Erfahrung und kennt die vorhandenen Brautkleider und kann so die Kleider zur Anprobe bringen, die aufgrund ihres Schnittes das, was der Braut wichtig ist, besonders betonen. Das kann eine schlanke Taille, eine üppige Oberweite oder auch ein schönes Dekollete sein. In Abhängigkeit von der Art der Kopfbedeckung, eben ein kleiner oder größerer Schleier, ein Hut oder auch ein Blumenkranz, rückt natürlich die Frisur mehr oder weniger in den Vordergrund. Aber zu welcher Kopfbedeckung auch immer – die Haare sollen/müssen einfach schick sein.
Beim Braut-Make-up darf es zwar ruhig etwas mehr sein, aber übertrieben oder unnatürlich sollte es auch nicht sein, vor allen Dingen dann nicht, wenn im täglichen Leben nur wenig Schminke aufgetragen wird. Auf Experimente sollte man lieber verzichten. Stattdessen wäre ein Termin bei einer Kosmetikerin mit einem Probe-Make-up sehr zu empfehlen. Mit ihr kann auch gleich über eine Maniküre bzw. das Lackieren der Fingernägel gesprochen werden, denn die Farbe der Lippen und der Fingernägel sollten auf einander abgestimmt werden. Gepflegte Hände im Zusammenspiel mit dem Glitzern des Eheringes tragen erheblich zum eleganten Erscheinungsbild nicht nur der Braut, sondern einer jeden Frau bei. 

Siehe auch Hochzeitsvorbereitung – Fragen über Fragen





Die Hochzeit – im Vorfeld

31 05 2008

Die eigene Hochzeit kann mit Bestimmtheit als ein Highlight im Leben eines jeden Menschen bezeichnet werden. Für dieses so wichtige und einschneidende Ereignis bedarf es allerdings einer zum Teil recht aufwendigen Vorausplanung. Viele Fragen suchen nach Antworten. Auch wenn es nicht immer einfach ist, wird man als Paar mit großer Freude und Hingebung an die Hochzeitsvorbereitung gehen. Über eine jugendliche Liebelei ist mit der Zeit etwas ganz Großes gereift: Man hat den Menschen gefunden, mit dem man den Rest seines Lebens verbringen will. 








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