Was tun mit dem Brautkleid?

4 11 2011

Was kann ich den nur mit meinem Brautkleid nach der Hochzeit machen? Welche Braut hat sich diese Frage nicht auch schon gestellt. Wie viel Zeit und natürlich auch Geld wurde investiert, um an diesem einem Tag perfekt auszusehen!? – Der Hochzeitstag verging wie im Fluge, alles ging so schnell. Jetzt ist das edle Stück übrig.

Lässt sich ein gebrauchtes Brautkleid verkaufen?

Im Prinzip schon, aber … Meist hat das Brautkleid im Laufe einer Hochzeit einiges mitmachen müssen: Die zahlreichen Spiele, Tänze und vielleicht die Brautentführung haben auf dem guten Stück meist ihre Spuren hinterlassen. Ist es nur verschmutzt, kann man es in die Reinigung geben. Aber Achtung: Lieber vorher nach dem Preis fragen! Je nach Art des Brautkleides können da schnell 100 Euro oder mehr zusammen kommen.
Ob sich dieser Einsatz lohnt, weiß die Braut erst hinterher, denn niemand kann garantieren, das sich ein gebrauchtes Brautkleid verkaufen lässt. In den Schrank hängen kann man es dann immer noch …





Praktische Tipps zum Brautkleid-Kauf

25 10 2010

Der Kauf des Brautkleider geht nicht von heute auf morgen vonstatten. Die zukünftige Braut sollte deshalb frühzeitig beginnen, z.B. Bildern von Kleidern zu sammeln, die ihr gefallen. Ob sie sich das Bildmaterial aus dem Internet besorgt oder aus den verschiedenen Zeitschriften zum Thema Hochzeit ist letztendlich egal.
Das Kleid, das zu IHREM Typ passt, das die Vorzüge IHRER Figur betont und die eine oder andere Schwäche kaschiert, das kann das perfekte Brautkleid für Sie sein. Schauen also nicht zu sehr auf die anderen Bräute, die vielleicht schlanker oder größer sind, mehr oder weniger Oberweite haben. Machen Sie das Beste aus sich und Ihrer Figur, aber „verkleiden“ Sie sich nicht.
Im Laufe der Zeit werden sich Details heraus kristallisieren, was Ihnen gefällt, oder auch nicht, und was Ihnen steht – oder auch nicht. Das Kann den Schnitt betreffen, das Dekoltee, ob Hut oder Schleier oder die verschiedenen Accessoires. Ein wichtiges Detail ist hier sicherlich die Farbe. Früher waren die Brautkleider weiß, heute ist das schon etwas schwieriger: Die Farbpalette reicht von weiß über champagner zu rot oder auch zweifarbig.

Auch wenn Sie die eine oder andere Brautmodenschau besuchen und vielleicht dabei sogar die Möglichkeit zur Anprobe haben, an einem Besuch eines (oder auch mehrerer) Brautmodenfachgeschäftes werden Sie nicht vorbei kommen. Je nachdem zu welcher Jahreszeit Sie heiraten und vor allen Dingen, wann Sie einen Besuch vornehmen, kann es sinnvoll sein, sich telefonisch einen Termin geben zu lassen. So eine Auswahl und Anprobe von Brautkleidern kann schon mal etwas länger dauern. Da ist es gut und auch nötig, wenn man sich im Fachgeschäft für Sie Zeit nehmen kann und Sie nicht das Gefühl haben, unter Zeitdruck zu stehen, weil die nächste Braut schon wartet.
Gehen Sie das Ganze mit Ruhe an. Lassen Sie sich von niemanden zu etwas drängen. Erst wenn SIE das Gefühl haben, dass es passt, dass Sie sich wohlfühlen und genügend Bewegungsfreiheit haben und es die Details, die sich im Vorfeld so nach und nach gefunden haben, auch so sind, wie Sie es sich gewünscht haben, dann haben Sie das Richtige gefunden: Das perfekte Brautkleid für Ihre Hochzeit!





Das Hochzeitsauto – stilvoll oder sportlich?

3 01 2010

Des deutschen liebstes Spielzeug, das Auto, darf natürlich auch bei einer Hochzeit nicht fehlen. Nach dem Motto „Wenn schon, dann denn schon“ legen die Brautpaare in der Regel Wert darauf, dass ihr Hochzeitsauto kein Alltagsfahrzeug ist, sondern etwas Besonderes oder Außergewöhnliches dargestellt. Bevor man sich für ein Fahrzeug entscheidet, hier einige Tipps und Fragen, die man sich stellen sollte:

  • Passt die Braut mit ihrem ausladendem Brautkleid in das Auto?
  • Wie viele Personen sollen im Hochzeitsauto mitfahren?
  •  Selber fahren oder fahren lassen?
  • Vor der Buchung am besten einmal zur Probe sitzen, bei Selbstfahrern vielleicht sogar zur Probe fahren.

Wer es sportlich mag, für den wäre z.B. ein roter Ferrari als Hochzeitsauto ein Traum. Doch der sportliche Flitzer bietet eigentlich nur für das Brautpaar selbst Platz! Mehr Platz zur Verfügung und damit besser geeignet sind hier einige Oldtimer, die bereits ohne besonderen Blumenschmuck stilvolle Eleganz ausstrahlen. Ich denke da z.B. an einen Bentley oder alten BMW V8, beide mit vier Türen ausgestattet. Sie lassen die Herzen eines Oldtimer-Liebhabers höher schlagen. Klar, der Ferrari bietet mit seiner schnittigen Formgebung Sportlichkeit pur, aber an die Eleganz, an den Flair, an das Fahren mit Stil eines Bentleys oder V8 BMWs kommt er nicht ran.





Sitzordnung – wer sitzt wo bei einer Hochzeit

26 10 2009

Eine exakte Einteilung der Sitzordnung bei einer Hochzeit nach Rangfolge oder Stellung in der Gesellschaft gibt es in unserer modernen Zeit nicht mehr. Aber trotzalledem beobachtet man gewisse Parallelen, wenn Brautpaare sich beraten und festlegen, wer wo sitzen soll. Es gibt dabei ja keine einzuhaltenden Regel, aber eigentlich alle Brautpaare möchten den engsten Kreis der Familie um sich haben. Daraus ergibt sich dann zwangsläufig eine gewisse Regel, eine Art ungeschriebenes Gesetz, wenn man so will:

Das Brautpaar steht im Mittelpunkt der Hochzeit und nimmt deshalb auch einen zentralen Platz ein, sodass es von allen Hochzeitsgästen gesehen werden kann. Überlicherweise sitzt dabei die Braut rechts neben ihrem Bräutigam. Direkt rechts neben der Braut nimmt dann der Vater der Bräutigams und daneben die Mutter des Bräutigams Platz. Links neben dem Bräutigam sitzt die Mutter der Braut (Schwiegermutter) und der Vater der Braut. So ist eigentlich bei fast allen Hochzeiten die Sitzordnung der sechs wichtigsten Personen. Im Anschluss daran sitzen dann meist Großeltern, Geschwister, Paten, Tanten und Trauzeugen.
Wie in meinem anderen Beitrag „Beschriftung von Tischkarten“ bereits erwähnt, kann es mitunter entscheidend für eine entspannte und gute Stimmungslage unter den Hochzeitsgästen sein, die richtigen Leute zusammen zu setzen und – fast noch wichtiger – bestimmte Gäste möglichst weit auseinander zu halten.





Herz in den Himmel gemalt

2 09 2009

Herz am Himmel: Schnitzten früher die verliebten Jungs die Herzen in Baumrinde oder an andere geeignete Stellen, so reicht das heute scheinbar nicht mehr aus. Heutzutage darf oder muss es etwas mehr sein – sprich ein Event muss her. Das dachte sich auch ein offenbar sehr verliebter Pilot, der seinem Herzblatt eindeutige Zeichen in den Himmel schrieb.
Als der anfangs unbekannte Kunstflieger gefunden war, verriet er sein Geheimnis, wie er das Herz in den Himmel „gemalt“ hatte. Dazu wird Babyöl in den erhitzten Auspuff des Flugzeugs gespritzt. Dabei verdampft es und als geschickter Pilot bringt man dann mit viel Übung so ein Liebesherz in den Himmel.
Geflogen hat der Kunstflieger dieses Herz für seine Braut in den abendlichen Himmel in der Nähe von Nürnberg. Da sage noch einer, die Franken seien eher unromantische und verschlossene Menschen. Hier hat sich jemand auf jeden Fall etwas Besonderes einfallen lassen, um seiner Braut zu imponieren. An Romantik fehlt es ihm sicher nicht.





Hochzeitsreise

20 08 2008

Die Hochzeitsfeier ist vorüber. Man hat es geschafft. Alles hat prima geklappt. Glücklich, zufrieden und natürlich müde gehen Braut und Bräutigam, meist erst am nächsten Morgen nach der Hochzeit, schlafen. Nach dem Aufstehen sprechen die Beiden über ihren tollen, ja schönsten Tag im Leben, allerdings mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Schön ist, dass bei der ganzen Hochzeitsfeier (fast) alles wie geplant abgelaufen ist, weniger schön ist, dass dieser Tag, auf den man seit Monaten hingearbeitet, geplant und organisiert hat, wie im Fluge vergangen ist. Doch bevor das „neue Leben“ als Ehepaar beginnt, steht für die Jungvermählten erst einmal eine ganz besonderer Event, die Hochzeitsreise, an.

Strand auf TeneriffaIm Trubel der Hochzeitsvorbereitungen war es gar nicht so einfach, noch Zeit für die Auswahl eines geeigneten Reiseziels zu finden. In der Vorstellung eines verliebten Paares, das heiraten will, ist die Hochzeitsreise nicht einfach Urlaub, sondern es soll eine Zeit voller Romantik, Zweisamkeit und natürlich auch Entspannung sein, die nach der aufreibenden Hochzeitsvorbereitung auch nötig ist. Ein geeignetes Ziel für die Flitterwochen zu finden, das der Vorstellung von Beiden, jetzt Mann und Frau, entspricht, kann oftmals ein recht hitziges Thema sein. Faulenzen oder aktiv sein, schwimmen oder wandern, sonnenbaden oder shoppen – dies alles muss unter Umständen unter einen Hut gebracht werden. Im Idealfall wählt man als Reiseziel einen Ort, eine Gegend oder Insel, wo alles möglich und entsprechend abwechslungsreich ist.

tief hängende Wolken im Anaga-Gebirge auf TeneriffaEin seit Jahren bewährtes Ziel für die Hochzeitsreise sind die Kanarischen Inseln. Klare Vorteile sind vor allen Dingen, dass die Kanaren zu Spanien, also zu Europa gehören und somit der Euro das Zahlungsmittel ist. Ein weiteres Plus ist, dass man bereits nach kapp fünf Stunden Flugzeit wieder landet und bei angenehm warmen Temperaturen aus dem Flugzeug steigt, und das ganzjährig. Auf Teneriffa, der größten Insel der Kanaren, herrschen im Jahr bis zu 360 Sonnentage. Man bucht quasi eine Art Sonnengarantie, die allerdings nicht einklagbar ist. Die Insel des immer währenden Frühlings, wie Teneriffa auch genannt wird, kann grob in zwei Teile oder Vegetationszonen geteilt werden: Zum einen der nördlich Teil, der durchaus mit tropisch, feucht und dadurch grün und pflanzenreich beschrieben werden kann, und der Süden, karg und kahl, aber sonnenreich und deshalb bei Urlaubern bestens bekannt. Auf dieser wunderbaren Vulkaninsel kann man wandern, aber auch im Meer schwimmen, Ausflüge ins Tenogebirge im Süd-Westen machen oder im Anaga-Gebirge den Wetterumschwung von trocken und warm in feuchte und kühlere Luft innerhalb weniger Kilometer erleben. Bucht man im deutschen Winter die Hochzeitsreise auf Teneriffa, so kann man mit etwas Glück den Gipfel des erloschenen Vulkans Teide, dem höchsten Berg ganz Spaniens, schneebedeckt sehen: Morgens eine Schneeballschlacht auf dem Pico del Teide, nachmittags im Liegestuhl erholen und etwas im Meer schwimmen.

Natürlich ist in den Touristikzentren auch nachts einiges an „Action“ geboten, was selbstverständlich auch dazu gehört. Langeweile kommt hier jedenfalls nicht auf, dafür sind die Möglichkeiten einfach zu vielfältig.





Die Braut, Königin der Hochzeit

6 06 2008

Ja, liebe Männer oder besser liebe zukünftige Ehemänner, so ist das nun mal.  Das muss man akzeptieren. Ein Trost ist, dass die Braut, die der Mittelpunkt und die Königin der Hochzeit ist, schließlich die eigene Frau ist. Darauf ist Mann dann mächtig stolz und zufrieden mit sich und der Welt.

Braut mit Brautkleid; Foto aboutpixel.de / n-loader Sven SchneiderZu einer Hochzeit gehören bekanntlich zwar zwei Personen, Braut und Bräutigam, aber meist wird nicht die Frage gestellt „Na, wie war der Bräutigam?“, sondern eigentlich immer „War sie eine schöne Braut? Wie war das Brautkleid?“. Auf das Erscheinungsbild, auf das Outfit der Braut wird an diesem Tage ganz besonders geachtet. Sie zieht wie ein Magnet alle Blicke auf sich. Heute, am Hochzeitstag, soll und muss alles perfekt passen und übereinstimmen.
Den größten Eindruck wird sie zweifelsohne mit Ihrem Brautkleid erreichen. Vorausgesetzt, es passt, aber nicht nur von der Konfektionsgröße, sondern zu ihrem Typ. Hier kann die Beratung einer guten Fachverkäuferin in einem Brautmodengeschäft sehr hilfreich sein. Sie hat die notwendige Erfahrung und kennt die vorhandenen Brautkleider und kann so die Kleider zur Anprobe bringen, die aufgrund ihres Schnittes das, was der Braut wichtig ist, besonders betonen. Das kann eine schlanke Taille, eine üppige Oberweite oder auch ein schönes Dekollete sein. In Abhängigkeit von der Art der Kopfbedeckung, eben ein kleiner oder größerer Schleier, ein Hut oder auch ein Blumenkranz, rückt natürlich die Frisur mehr oder weniger in den Vordergrund. Aber zu welcher Kopfbedeckung auch immer – die Haare sollen/müssen einfach schick sein.
Beim Braut-Make-up darf es zwar ruhig etwas mehr sein, aber übertrieben oder unnatürlich sollte es auch nicht sein, vor allen Dingen dann nicht, wenn im täglichen Leben nur wenig Schminke aufgetragen wird. Auf Experimente sollte man lieber verzichten. Stattdessen wäre ein Termin bei einer Kosmetikerin mit einem Probe-Make-up sehr zu empfehlen. Mit ihr kann auch gleich über eine Maniküre bzw. das Lackieren der Fingernägel gesprochen werden, denn die Farbe der Lippen und der Fingernägel sollten auf einander abgestimmt werden. Gepflegte Hände im Zusammenspiel mit dem Glitzern des Eheringes tragen erheblich zum eleganten Erscheinungsbild nicht nur der Braut, sondern einer jeden Frau bei. 

Siehe auch Hochzeitsvorbereitung – Fragen über Fragen








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